Mär 9

Dieses Gericht liegt schon wieder seit über einer Woche bei mir im "zu bloggen"-Ordner und schafft es einfach nicht auf die Homepage. Schuld ist natürlich nicht das Gericht, sondern meine Blog-Faulheit... Gibt es eigentlich irgendwie Tabletten, die dabei helfen? ;-)

Slow-Cooker-Chili mit Kaffee, Bier und Kakao

Das Chili ist einer der Favoriten im Crockyblog und hat dementsprechend auch seinen Weg in das Slow-Cooker Kochbuch von der Blog-Betreiberin Gabriele Frankemölle geschafft. Das Buch enthält viele tolle Rezepte, Basisinformationen und Tipps zum Umgang mit Slow-Cookern.

Das Chili beinhaltet auf den ersten Blick ungewöhnliche Zutaten: dunkles Bier, Kaffee und (Back-!)Kakao, die sich während der Garzeit aber mit den anderen Zutaten zu einem leckeren Chili verbinden. Eine interessante Variante ist es auch deshalb, weil es nicht nur Hackfleisch, sondern auch kleine Fleischwürfel enthält.

Ich bin kein Biertrinker und habe das dunkle Bier durch ein nicht ganz so süßes Malzbier ersetzt. Da das aber vermutlich trotzdem noch einiges süßer ist, habe ich auf den braunen Zucker verzichtet.

Mein 3.5 L Slow-Cooker war nach dem Einfüllen der Bohnen definitiv übervoll und absolut bis zum Rand gefüllt. Vielleicht sollte man von den Flüssigkeiten etwas weniger nehmen.

Am ersten Tag fand ich das Chili auch noch etwas zu flüssig, aber am zweiten Tag hat mir die Konsistenz dann besser gefallen. Wie bei vielen Chilis schmeckt das ganze am nächsten Tag gleich nochmal so gut. Gut die Hälfte habe ich auch in Gläser abgefüllt und für die kochfaulen Tage in den Vorrat aufgenommen.

Das Rezept ist definitiv ein "Keeper" und wird in die Hall of Fame aufgenommen ;-). Allerdings würde ich mich über genauere Inhaltsangaben freuen. Ich frage mich immer, was "kleine Dosen Tomatenmark" oder "3 Dosen Kidneybohnen" sind. Eine Gewichts- oder Volumenangabe halte ich da für einiges besser.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Nov 8

Beim Einkauf bin ich vor ein paar Tagen über eine Dose Königsberger Klopse gestolpert und habe prompt Appetit darauf bekommen. Nein, nicht auf das Fertiggericht in der Dose. Das schmeckt üblicherweise wie alle weissen Fertigsoßen nach modifzierter Stärke und immer denselben Aromastoffen und Geschmacksverstärkern.

Also habe ich einfach mal versucht, Königsberger Klopse in meinem 3.5 L Slow-Cooker zu machen:

Königsberger Klopse aus dem Slow-Cooker

Im Netz habe ich keine fertigen Rezepte gefunden. Und weil es sich um einen ersten Versuch handelt, habe ich auch keine genauen Daten, die für ein exaktes Rezept reichen würden. Da aber Eure Zitronen sowieso eine andere Größe haben als meine, reicht vielleicht die folgende Beschreibung.

Eine halbe Zwiebel fein würfeln und von einem 100 g Glas Kapern 2-3 EL der Kapern hacken. Beides mit knapp 350 g Hackfleisch, 1 Ei und 2-3 EL Semmelbrösel gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Senf könnte dem ganzen noch mehr Geschmack geben, wenn man welchen im Kühlschrank hätte.

Ca. 1 L Gemüsebrühe, den Saft einer halben Zitrone, den Rest Kapern inklusive der Flüssigkeit aus dem Glas und einen Schuss trockenen Weisswein in den Slow-Cooker-Einsatz geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vielleicht könnte man auch noch ein Lorbeerblatt und / oder etwas Piment mit in die Brühe geben.

Aus dem Hackfleisch-Gemisch ca. 8 kleine Bällchen formen und die Brühe setzen. In meinen 3.5 L Slow-Cooker hätten noch zwei oder drei Bällchen mehr gepasst. Die Flüssigkeitsmenge war jetzt so, dass die Klopse minimal aus der Flüssigkeit schauten.

4-5 Stunden auf High gar ziehen lassen. Ich habe High gewählt, weil ich bei Hackfleisch lieber vorsichtig bin und die hohe Temperatur mir sinnvoller erscheint. Trotzdem müsste sich auch auf Low die nötige Kerntemperatur (> 70 ° C?) erreichen lassen.

Um die Soße etwas anzudicken, 2-3 EL Stärke mit einem kleinen Schuss Milch klumpenfrei vermischen und mindestens 30 Minuten vor Schluss in den Einsatz rühren. Hier war ich mir nicht ganz sicher. Erstens ist die Kombination von Milch und Zitrone gefährlich, weil die Milch gerinnen könnte. Zweitens muss Stärke noch kurz aufkochen, damit sie Soßen andickt. Da das ganze im Slow-Cooker maximal leicht köchelt, reicht das evtl. nicht. Zur Not könnte man aber die Soße noch extra in einer Pfanne aufkochen.

Vor dem Servieren die Soße mit Salz, Pfeffer und vielleicht noch etwas Zucker abschmecken und mit Kartoffeln servieren.

Dazu passt z.B. Rote Bete.

Im großen und ganzen hatte ich leckere Königsberger Klopse als Ergebnis. Beim Andicken der Soße bin ich mir noch nicht sicher. Vielleicht ist es besser / ungefährlicher, die Soße mit einem Eigelb zu legieren.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 17

An den Zugriffen auf das Blog heute kann ich sehen, dass es doch einige gibt, die sehnsüchtig auf das Ergebnis warten.

Gezogen hatte ich die Gewinnerin bereits heute Nachmittag, aber dann kam doch wieder viel anderes dazwischen, um in Ruhe zum Bloggen zu kommen.

Zuerst aber hoffe ich (um es noch ein wenig spannend zu machen), dass die "Nicht-Gewinner" nicht allzu enttäuscht sind. Ich selber war etwas überrascht über das große Interesse, die Resonanz und die vielen Anfragen, die mich auch per Mail direkt erreicht haben.

Jeder von Euch hätte den Slow-Cooker verdient. Vielleicht entscheiden sich einige jetzt doch, sich selber ein Gerät zu kaufen. Ich würde es Euch empfehlen. Der Slow-Cooker ist kein Zaubergerät, aber es macht Spaß damit Gerichte zuzubereiten. Spaß vor allem, weil man die Sachen einfach reinwirft und sie dann sich selbst überlassen kann. Und es ist meistens auch nicht schlimm, wenn man sich mal verspätet. Rezepte gibt es sehr viele und auch, wenn man selber einfach mal etwas probiert, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

Aber genug davon. Ich sollte Euch nicht länger auf die Folter spannen. Um die Gewinnerin zu bestimmen, habe ich die Anzahl der Kommentare auf randomizer.org eingegeben und eine Zufallszahl zurückgeben lassen. So bestand zwar die Gefahr, dass jemand gezogen wird, der den Slow-Cooker garnicht möchte, aber dann hätte ich einfach nochmal gezogen.

Gewonnen hat also Kommentatorin Nummer 27 - Mareen - die hoffentlich auf kochend-heiss.de über ihre Erfahrungen mit dem Slow-Cooker berichten wird. Herzlichen Glückwunsch.

Abschließend habe ich noch einen kleinen Gedanken. Viele von Euch haben angemerkt, dass es ewas besonderes sei, den Slow-Cooker nicht einfach in einem Internet-Auktionshaus zu Geld zu machen. Vielleicht ist es das wirklich, aber sollte es das sein? Ich finde, beschenkt zu werden macht glücklich, aber zu schenken auch. Es muss ja nicht immer gleich ein ganzer Slow-Cooker sein ;-) - oder überhaupt etwas Materielles.

Der Grund für den Termin heute war übrigens, dass ich selber einige Geschenke bekommen habe, da fand ich es nur fair auch etwas weiterzuschenken. Wieso ich Geschenke bekommen habe? Nun. Ich bin seit heute offiziell ein HaSi - ein HAlb SIebziger.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 15

Am Osterwochenende habe ich wieder ein wenig mit dem Slow-Cooker experimentiert und versucht den Rotkohl meiner Mutter nachzukochen.

Rotkohl mit Schweinemedaillons

Den Rotkohl achteln, den Strunk rausschneiden und von Hand (oder mit der Küchenmaschine) in sehr feine Streifen schneiden. Den Rotkohl in den Slow Cooker geben. In meinem 3.5 L Slow-Cooker hat ca. 3/4 des Rotkohls Platz gehabt.

In der Mitte eine kleine Mulde freilegen und dort ein Lorbeerblatt und eine geschälte Zwiebel, die mit zwei Nelken gespickt wurde, reinlegen. Die Zwiebel wieder mit Rotkohl bedecken.

Je nach Geschmack 3-5 Esslöffel Essig und ein paar Esslöffel Wasser über dem Rotkohl verteilen, salzen und pfeffern.

Bei geschlossenem Deckel auf High ca. 4 Stunden garen lassen. Anschliessend die Zwiebel rausnehmen und sicherstellen, dass keine Nelke verloren gegangen ist. Gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Variationen könnte man die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Rotkohl lassen, einen fein gewürfelten Apfel hinzugeben und statt des Essigs vielleicht Rotwein nehmen.

Der Rotkohl ist gut geworden. Ich habe ihn mit Schweinemedaillons und etwas Soße gegessen. Trotzdem schmeckt Mamis Rotkohl noch am besten ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 12

Vor ein paar Tagen gab es bei einem Bekannten Hühnerfrikassee aus dem Glas. Das brachte mich auf die Idee, das ganze im Slow-Cooker zu probieren.

Hühnerfrikassee

Auf der Suche nach einem Rezept zur Inspiration bin ich im Crockyblog fündig geworden.

Ich habe die Mengen und Zeiten an meinen Vorrat angepasst, 400 g Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel geschnitten und in den Slow-Cooker gegeben. Darauf 300 g frische, in Scheiben geschnitten Champignons und 300 g tiefgefrorene Erbsen geben.

100 ml Weißwein und 150 ml Hühnerbrühe mischen und über die Zutaten gießen. Mit Salz und weißem Pfeffer leicht würzen.

Das Frikassee 3.5 Stunden auf High garen.

Anschliessend 2-3 Teelöffel Speisestärke mit ca. 100 ml Sahne (oder fettarmer Kochcreme) mischen, mit in den Keramik-Einsatz geben, umrühren und weitere 30 Minuten auf High garen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und eventuell Worcestershire-Sauce abschmecken. Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen. Als Beilage gab es eine Trigrano-Reismischung aus Langkorn-, Wild- und rotem Camargue Reis

Beim nächsten Mal werde als Variation ich wohl noch gestückelten Spargel dazugeben, der doch irgendwie dazu gehört. Ich habe auch schon von Kapern gelesen, die bestimmt auch einen Versuch wert wären.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 9

Ich wurde neulich gefragt, wieso ich immer Slow Cooker sage, wenn ich einen Crockpot meine. Die Antwort dazu ist relativ einfach:

Beiden Begriffe - Slow Cooker und Crockpot - können und werden üblicherweise für dieselbe Art von Gerät verwendet.

Slow Cooker ist hierbei die allgemeine Bezeichnung. Crockpot ist der Markenname eines Produktes der Firma Rival.

Man kann das vergleichen mit anderen Produkten: Für Taschentücher benutzen wir oft den Namen "Tempo". Anstelle von Handcreme fragen wir nach "Nivea", usw.

Ich versuche das immer zu vermeiden, weil ich nicht unbedingt Werbung für ein Produkt machen möchte, sondern mir die Nase putzen muss. ;-)

Außerdem ist mein Gerät von Morphy Richards und deswegen kein Crockpot, sondern ein Slow Cooker.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 2

Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich mit meinem zweiten Slow-Cooker machen soll. Die wenigen Leser des Blogs erinnern sich vielleicht: Zu Weihnachten bekam ich einen kleinen 3.5 L Slow-Cooker von Morphy Richards und dann gab es eine kleine Geschichte mit dem sehr netten Kundenservice von Morphy Richards. Diese endete damit, dass mir von Morphy Richards ein quasi baugleiches Modell mit englischem Anschlussstecker geschenkt wurde. Seitdem bin ich Besitzer von zwei Slow-Cookern.

Falls Ihr noch nicht wisst, was man mit einem Slow-Cooker überhaupt machen kann, schaut einfach durch meine bisherigen Slow-Cooker Experimente.

Morphy Richards Slow Cooker Modell 48720

Ich bin sehr zufrieden mit dem von mir eingesetzten Gerät, das aber natürlich für meinen Ein-Personen-Haushalt schon fast zu groß ist. Also habe ich mir überlegt, das andere Modell weiterzuschenken und somit quasi das Geschenk von Morphy Richards weiterzugeben. In meinem näheren Bekanntenkreis ist zwar grundsätzliches Interesse vorhanden, aber schlussendlich wollte sich niemand "noch ein Gerät in die Küche stellen" oder war nicht überzeugt davon, dass es dann auch eingesetzt werden würde. Und ich finde der Beschenkte sollte sich auch wirklich über das Geschenk freuen und es auch benutzen.

Aus diesem Grund starte ich in meinem Blog jetzt eine Aktion und werde das oben abgebildete, zwar einmal ausgepackte, aber absolut neuwertige Gerät verschenken. Da es vermutlich mehr Interessenten als Slow-Cooker (nur einen) geben wird, werde ich den Gewinner per Los bestimmen.

Die Teilnahme an der Verlosung ist sehr einfach: Schreibt einen kleinen Kommentar zu diesem Beitrag, wieso ausgerechnet Ihr den Slow-Cooker haben müsst. Ich freue mich natürlich auch über jeden Link und Trackbacks aus anderen Blogs, wenn Ihr auf diese Aktion hinweisen wollt. Auch so könnt Ihr natürlich teilnehmen, solange Ihr im Beitrag Euren Teilnahmewunsch äussert.

Keine Sorge, das Ganze ist kein Kreativ-Wettbewerb. Es geht also nicht um eine besonders einfallsreiche Begründung. Allerdings würde ich gerne wissen, wieso Ihr Interesse an einem Slow-Cooker habt.

Die einzige Bedingung, die ich an alle Teilnehmer stellen möchte ist die, dass sie noch keinen Slow-Cooker besitzen sollten. Ansonsten habt Ihr hoffentlich schon genug Freude an Eurem Gerät und versteht, wenn ich lieber einem "Neuling" etwas gutes tun möchte. Außerdem wäre es praktisch, wenn die Adresse des Empfängers nicht unbedingt in Australien liegt und die Versandkosten so die Kosten des Gerätes übersteigen, sonst müsste ich doch noch über eine Kostenbeteiligung nachdenken ;-).

Die Verlosung werde ich irgendwann nachmittags am 17. April durchführen und dann den Gewinner hier im Blog veröffentlichen. Aus diesem Grund solltet Ihr vielleicht mit Eurem Kommentar nicht bis 12 Uhr warten.

Vergesst bitte nicht, eine funktionierende E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich Euch auch kontaktieren kann.

Es handelt sich hierbei um kein professionelles oder gar kommerzielles Gewinnspiel. Seht also bitte davon ab mich zu verklagen, wenn Ihr nicht der Beschenkte sein solltet.

Toll wäre es, wenn der Gewinner auch ein Blog hätte und auch mal über seine Erfahrungen berichten könnte. Dann könnten wir auch sehen, ob das Gerät in die richtigen Hände gekommen ist.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 22

Die Suppe habe ich letztes Wochenende im Slow Cooker gemacht, dieses Wochenende hätte es mehr gepasst. Irgendwo habe ich mir eine nette Erkältung eingefangen. Nase ist verstopft, läuft aber trotzdem wie blöde, Hals ist rauh, aber die Stimme wird dadurch nicht sexier. Wenigsten habe ich kein richtiges Fieber, sondern nur die berühmte "erhöhte Temperatur". Hätte ich eine Freundin, die sich um mich kümmern könnte, wäre ich natürlich wie alle richtigen Männer sterbenskrank. So muss ich wohl damit leben.

Hühnersuppe mit Reis

Viel einfacher geht es wirklich nicht. Ein Bund Suppengrün kleinschneiden, in den Slow Cooker geben. Hühnerteile - bei mir waren es zwei Schenkel - enthäuten (sonst wird es sehr fettig) und auf das Gemüse legen. Mit Wasser bedecken und auf High 4 Stunden köcheln lassen. Vermutlich wird der Geschmack bei 8 Stunden auf Low noch intensiver, aber ich hatte es "eilig".

Anschliessend das Fleisch von den Knochen lösen. Es fällt fast von alleine ab. Je nach Geschmack, kann man dann den Geschmack dann noch mit Hühnerbrühenpulver intensivieren.

Bei mir gab es die Suppe mit Reisresten, die ich noch vom Vortag im Kühlschrank hatte.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

So, nachdem ich ja schon berichtet hatte, dass der Versuch am Samstag leider nicht ganz geklappt hat, kann ich es heute doch noch als Erfolg vermelden. Problematisch war, dass mir die Tortillas nicht gelungen sind.

Ich habe den Teig einfach aus Weizenvollkornmehl, etwas Öl und Wasser angerührt. Dann musste ich aber leider die Arbeitsfläche sehr stark mit Mehl bestreuen, damit die Tortillas überhaupt ausgerollt werden konnten ohne überall festzukleben. Nach dem Backen in der Pfanne waren sie dann zu hart, um darin noch etwas einzuwickeln. Auch ein Aufwärmen in der Mikrowelle und ein feuchtes Tuch haben leider nicht geholfen.

Schlussendlich habe ich dann heute einfach mit fertigen Tortillas aus dem Supermarkt wenigstens noch etwas zustande gebracht:

Burritos

Sowohl die Salsa als auch die Hähnchen-Füllung der Burritos stammt aus meinem 3.5 L Slow-Cooker:

Zutaten:

  • 10 Eiertomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Chilis
  • 2 Hähnchenschenkel
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Tomatenmark

Für die Burritos:

  • Tortillas
  • Eisbergsalat
  • Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Eiertomaten waschen, Zwiebeln schälen und jeweils achteln. Zwei Knoblauchzehen ebenfalls grob teilen. Die Chilis in Ringe schneiden. Wer eine nicht so scharfe Salsa möchte, sollte jetzt die Kerne entsorgen. Die Hähnchenschenkel von der Haut und sonstigem Fett befreien. Das geht gut, wenn man mit dem Finger einfach unter die Haut geht und sie so vom Fleisch löst.

Ungefähr die Hälfte der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und des Knoblauchs in den Slow-Cooker geben. Die Hähnchenschenkel als zweite Lage hinzufügen und jeweils einen Thymian-Zweig auflegen. Mit dem Rest der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und dem Knoblauch bedecken.

Deckel auflegen und 4 oder 5 Stunden auf High garen.

Beim Rausnehmen fällt das Hähnchenfleisch wortwörtlich vom Knochen. Das Fleisch mit einer Gabel in kleine Stücke reissen und beiseite legen.

Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und die noch im Keramik-Einsatz befindlichen Zutaten pürieren. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Salsa zu dünnflüssig ist, kann man sie mit Tomatenmark dicker bekommen.

Für die Burritos habe ich Tortilla-Fladen mit der Salsa bestrichen, fein geschnittenen Eisbergsalat, Hähnchenfleisch, Frühlingszwiebeln und Chili belegt und zusammengerollt. Eingepackt in Klarsichtfolie halten die sich hoffentlich etwas im Kühlschrank. Andere Varianten wären z.B. noch ein wenig geraspelten Käse oder/und Tomaten als Füllung oder statt der Salsa Sour-Cream zu benutzen.

Die restliche Tomaten-Salsa passt bestimmt gut als Tomatensoße zu Pasta.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

Dieses Wochenende hat der Slow-Cooker ordentlich arbeiten dürfen. Der gestrige Versuch war leider nicht ganz mit Erfolg gekrönt, so dass das Endergebnis erst in den nächsten Tagen veröffentlicht wird. Dafür hat es heute dann umso besser geklappt:

Zigeunertopf "Budapest"

Zutaten:

  • 300 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprikaschoten; rot und grün
  • 250 g Champignons
  • 500 g Rindfleisch
  • 400 g Tomaten; stückig, Konserve
  • Salz, Cayennepfeffer, Paprikapulver
  • 2 Zweige Thymian; frisch
  • 1 Prise Zucker
  • 3-5 EL Tomatenmark; 3-fach konzentriert
  • Petersilie

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, die Paprika putzen und entkernen und alles grob würfeln. Die Champignons in Scheiben schneiden und das Rindfleisch würfeln.

Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika, Champignons und Rindfleisch in dieser Reihenfolge in den Slow-Cooker füllen. Das Fleisch wird schneller gar als das Gemüse, darum sollte es oben liegen. Alles mit den stückigen Tomaten aus der Konserve bedecken und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Blätter von zwei Thymianzweigen abstreifen und ebenfalls dazu geben.

Den Slow-Cooker auf Auto/Medium stellen und das ganze 6 Stunden garen lassen. Die Soße mit dem Tomatenmark andicken und nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Anmerkungen:

Ich habe dick geschnittenes Rouladen-Fleisch genommen, weil das gerade im Angebot war. Durch die lange Garzeit wird auch "günstigeres" Fleisch, z.B. aus der Oberschale absolut zart und zerfällt auf der Zunge. Es ist also nicht nötig, teures Filet zu nehmen. Wer möchte, kann das Fleisch natürlich vorher noch scharf anbraten. Durch die Maillard-Reaktion wird der Geschmack des Fleisches dann vermutlich etwas intensiver.

Ich versuche möglichst fettarm zu kochen, aber die Soße schmeckt vermutlich nicht schlechter, wenn man Sahne zum Andicken benutzt ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 28

Der Slow-Cooker ist das ideale Gerät für Suppen, Eintöpfe, Gulaschs, Schmorgerichte usw. die oft sowieso lange garen müssen, damit der Geschmack gut durchzieht.

Da ich schon länger nicht mehr bei Blog-Events mitgemacht habe, kommt mir darum der Event "Eintopf" vom Kochtopf umso mehr gelegen.

Es gibt in den einschlägigen Blogs und Foren eine Menge Rezepte für Erbsensuppen bzw. -Eintöpfe.

Ich habe mir die Rezepte zwar durchgelesen, mich dann aber doch entschieden einfach etwas selber zusammen zu würfeln. Der Grundtenor ist sowieso bei allen derselbe:

Erbseneintopf mit Einlage

Ca. 250 g Kartoffeln schälen und würfeln. Ein Bund Suppengemüse putzen und in Scheiben oder Würfel schneiden. 2 Mettwürstchen (für die westfälische Variante) ebenfalls in Scheiben schneiden. Ein übrig gebliebenes Stück Kassler würfeln.

Alle Zutaten zusammen mit 500 g Schälerbsen in den Slow-Cooker geben und mit Brühe auffüllen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Mein 3.5 L Slow-Cooker hatte dann noch ca. 2 cm Platz zum Deckel, was die empfohlene Maximal-Füllmenge um ca. einen halben Zentimeter überschreitet.

Bis hierhin konnte es nicht einfacher sein, aber dann fingen die Probleme auch schon an. Ich habe den Slow Cooker Abends um 23 Uhr eingestellt, weil ich davon ausgegangen war, dass 8-9 Stunden Garzeit auf Low reichen würden. Morgens wurde ich dann allerdings von noch absolut steinharten Erbsen und quasi rohen Kartoffeln enttäuscht.

Aber was solls. Es ist ein Slow-Cooker, den ich auch über Tag einfach weiter köcheln lassen kann. Also bin ich zur Arbeit gefahren und habe erst gegen 17 Uhr wieder nachgeschaut: Da waren die Erbsen doch tatsächlich immer noch hart.

Es gibt jetzt mehrere Möglichkeiten: Entweder mein Slow-Cooker wird auf Low nicht heiss genug, um Hülsenfrüchte zu garen oder er war schlicht zu voll, so dass die Heizkraft nicht ausreichte. Vielleicht hätte ich auch die Schälerbsen erst einweichen sollen (obwohl ich die genommen habe, weil sie das eben nicht brauchen).

Besser wurde es, als ich das ganze dann auf High gedreht und nochmal 3 oder 4 Stunden habe garen lassen. Dann bekam der Eintopf langsam die gewünschte Konsistenz. Ein Großteil der Erbsen löste sich (beim Rühren) quasi auf und sorgte so ohne extra Pürieren für einen schönen dicken Eintopf.

Zusätzlich zu den schon enthaltenen Mettwürstchen und dem Kassler gab es dann noch ein Geflügel-Würstchen als Zugabe.

Beim nächsten Mal werde ich erstens weniger kochen. Ich habe jetzt zwei Tage von der Suppe gegessen und immer noch mehr als die Hälfte im Kühlschrank. Ich werde das gleich noch portionsweise einfrieren, so dass ich erstmal genug Vorrat an Erbsensuppe haben sollte. Zweitens werde ich direkt auf der Stufe High loslegen. Ich rechne dann mit einer Garzeit von 4-5 Stunden, aber das muss eben ausprobiert werden.

Wenn das auch nicht klappt, werden die Erbsen erst über Nacht eingeweicht. Schlägt auch das fehl, gibt es weiter die leckere Erbsensuppe aus der Kanone auf dem Wochenend-Markt am Dom. :-)

Der Eintopf gilt übrigens als Nachzüger für die Suppe, die letzte Woche auf dem Plan stand. Sie war leider ausgefallen, weil der Kürbis von innen angefangen hatte zu schimmeln. Diese Woche wird also noch eine Suppe auf dem Plan stehen.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 28

Tja, da stehe ich nun mit meinen Kategorien. Es ist ein Bento, aber gekocht habe ich es im Slow-Cooker und der Sauerkraut stammt aus der letzten Gemüsekiste... Ich glaube, ich muss mal eine Erweiterung für S9Y installieren, mit der ich einem Beitrag mehrere Kategorien zuordnen kann[1].

Bento: Ananas-Sauerkraut mit Kassler, Püree, Clementinen und Pudding

500 g Sauerkraut mit drei oder vier Scheiben Ananas (gestückelt) in den Slow-Cooker geben, etwa eine Tasse Brühe angiessen und ein ca. 1 kg großes Stück Kasslerlachs-Braten in die Mitte setzen.

Hätte ich gewusst, dass ich das erst heute blogge, hätte ich mir vielleicht die Zeit aufgeschrieben. Aber ich denke, ich habe es eine Stunde auf High und dann knapp 7 Stunden auf Low garen lassen.

Am Schluss war etwas viel Flüssigkeit im Keramik-Einsatz. Eventuell hätte eine halbe - oder gar keine(?) - Tasse Brühe gereicht.

Mit selbst gestampftem Kartoffelpüree als Beilage hatte ich dann ein leckeres Essen für zwei Tage. Und selbst danach war noch etwas Kassler übrig, das ich heute in einem Eintopf mit verwendet habe.

Im obigen Bento sieht man ausserdem noch ein paar Stücke Clementinen, einen kleinen Karamell-Schoko-Vanillepudding und den Finger eines Kollegen, der unbedingt mit aufs Foto wollte.

[1] Huch, das scheint auch so zu gehen, indem ich einfach die Kategorien aufklappe und mit gedrückter -Taste mehrere markiere.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 20

Meinen ersten Slow-Cooker habe ich jetzt seit fast einem Monat und habe auch schon das ein oder andere Gericht damit gekocht.

Morphy Richards Slow Cooker Modell 48720

Aufgefallen ist irgendwie niemandem, dass ich in meinem ursprünglichen Beitrag das oben gezeigte Modell 48720 ("Oval Accents Burgundy") gezeigt habe, die Kohlsuppe aber aber in einem schwarzen Modell gekocht wurde :-) - und das kam so:

Die Geschichte ist etwas länger, darum geht es auf der zweiten Seite weiter...

"Morphy Richards Kundenservice" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 18

Ich bin Euch diese Woche noch eine Suppe schuldig. Diese gab es heute Abend aus dem Slow-Cooker:

Scharfe Zucchini-Suppe mit Kresse

Sie war nicht ganz so, wie sich ich mir vorgestellt habe, aber schlecht geschmeckt hat sie auch nicht. Beim nächsten Mal werde ich weniger Wasser versuchen und die Zucchini schälen. Vielleicht war auch die Garzeit zu kurz.

Jedenfalls war die Suppe nicht cremig, sondern noch stückig, wenn auch sehr fein. Neu war für mich das Kürbiskernöl, welches am Ende mehr als nur zur Verzierung dient. Es schmeckt sehr nussig und hat eine sehr intensive dunkle Farbe.

Zutaten:

  • 500 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • ca. 3 cm Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • Öl
  • ca. 400-500 ml Brühe
  • Sojasauce
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Schale Kresse
  • Kürbiskernöl

Zubereitung:

500 g Zucchini putzen, eine Zwiebel schälen und beides grob würfeln. Ein ca. 3 cm langes Stück Ingwer fein reiben, Knoblauch schälen und hacken und eine Chili entkernen und in feine Streifen schneiden.

Zucchini, Zwiebel, Ingwer und Chili auf ein wenig Maiskeimöl in den 3,5 L Slow-Cooer geben. und 30 Minuten auf High andünsten.

Warme (wichtig, da der Keramikeinsatz bei kaltem Wasser vielleicht platzen würde, wenn er auf High vorgeheizt wurde) Brühe dazugeben, so dass das Gemüse eben bedeckt ist. Ich hatte hier vielleicht etwas zuviel Wasser. Das Gemüse ca. 4 Stunden auf High garen.

Mit Sojasauce, evtl. Salz und Cayennepfeffer abschmecken und pürieren.

Eine Dose Kokosmilch (400 ml oder weniger) hinzugeben und weitere 30 Minuten auf High erhitzen.

Vor dem Servieren eine Schale Kresse abschneiden und unter die Suppe rühren. Auf Suppenteller geben und mit einem Klecks Kürbiskernöl verzieren.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 11

Heute hatte ich wieder ein wenig Zeit und habe ein Rezept für den Slow-Cooker adaptiert:

Hackbraten Mexiko aus dem Slow-Cooker, angerichtet

Zutaten:

  • 1 Brötchen, altbacken
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Paprikaschote, rot
  • 1 Chilischote
  • 2 Gewürzgurken
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 1 Ei
  • 140 g Bonduelle Mexiko-Mix
  • 2 TL Kapern
  • Semmelbrösel
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Currypulver
  • Cayennepfeffer, Salz
  • Tomatenmark
  • 200 ml Tomaten, passiert
  • Zucker, Salz
  • 2-3 EL saure Sahne, 10%
  • 1 TL Tomatenmark

Zubereitung:

Das altbackene Brötchen in Wasser aufweichen. Die Zwiebeln schälen, die Paprika und die Chilischote putzen und jeweils in sehr kleine Würfel schneiden. Auch die Gewürzgurken in sehr kleine Würfel schneiden.

Statt des oben angegebenen Hackfleischs habe ich nur Schweine-Mett, also gewürztes Schweinehackfleisch, bekommen. Darum habe ich mich mit Salz und Gewürzen sehr zurückgehalten.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und die Hälfte der Zwiebeln, sowieso die Hälfte der Paprika mit in die Schüssel geben. Das Ei aufschlagen und mit der Chili, den Gewürzgurken, dem Mexiko-Mix und den Kapern hinzugeben. Das Brötchen ausdrücken und mit in die Hackfleischmasse kneten, so dass eine einheitliche Masse entsteht. Fühlt sich der Teig noch zu feucht oder weich an, kann man noch ein paar Esslöffel Semmelbrösel hinzugeben. Den Teig mit Paprika, Curry, Cayennepfeffer und Salz würzen und abschmecken.

Die restlichen Zwiebel- und Paprikawürfel in den Slow-Cooker geben und die passierten Tomaten angießen. Die Soße mit ein bis zwei Esslöffeln Tomatenmark, einer Prise Zucker und etwas Salz verrühren.

Die Hackfleischmasse zu einem länglichen Teig formen und in die Soße setzen.

Ich habe das ganze dann eine Stunde auf High und sechs Stunden auf Low gegart.

Da der Hackbraten im Slow-Cooker eher gekocht wird, fehlt die Ofen-Kruste. Ich habe ich ihn darum noch mit einer Mischung aus saurer Sahne und Tomatenmark bestrichen und unter dem Grill meiner Mikrowelle noch etwas gebräunt. Das Ergebnis sah dann so aus:

Hackbraten Mexiko aus dem Slow-Cooker

Man sieht auf dem Bild vielleicht, wie locker und leicht der Hackbraten geworden ist. Er ist innen noch relativ feucht, was zum einen durch das viele Gemüse kommt, zum anderen aber auch der niedrigen Gartemperatur zuzuschreiben ist.

Achso - serviert habe ich das ganze mit einer Wildreis-Mischung, die sehr gut zur Tomatensoße passte. Diese hatte ich wie schon beim letzten Mal mit etwas Tomatenmark angedickt.

Das war so lecker, das gibt's morgen nochmal ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

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